Viel mehr als nur Survival – Der Mensch als Teil der Natur

Jeder stellt sich unter dem Begriff Wildnis etwas anderes vor. Einige verstehen darunter die vom Menschen unberührte Natur. Andere das natürliche Vergehen im Wald, die Steppe, eine Wüstenlandschaft der das große Meer.


Start immer zu Frühlingsbeginn

Aufbruch in ein natives Leben

Über viele Jahre hinweg haben wir gelernt, linear zu denken und dieses zu bewerten. Anfang und Ende, Start und Ziel, Nichts und Alles. Dazwischen liegt ein Weg. Mit der Wildnispädagogik setzen wir alte und geprüfte Werte sowie Fähigkeiten ein und lernen, dass wir im natürlichen Kreislauf leben. 

Wir fördern das Wissen und das daraus resultierende Verständnis für die nachhaltige Nutzung der Natur nach aktuellem Stand der Wissenschaft, welche die eigene Natur und Kultur durch Rituale und Brauchtum zum Ausdruck bringt und lassen dadurch die Notwendigkeit erkennen, welchen Stellenwert die Jagd heute für unser ökologisches Gleichgewicht innehat. 

„Beim Jagen wird das Rad der Evolution und der Entwicklungsgeschichte zurückgedreht: Wir erhalten die Sinne unserer Vorfahren zurück, und das sind die Sinne unserer Kinder. Wenn man es Kindern erlaubt, sind sie alle und ständig auf der Jagd. Die meinen sind unentwegt damit beschäftigt, irgendwelche Fährten zu verfolgen, Dinge zu beschnuppern oder Steine umzudrehen, und erweisen sich als regelrechte Hellseher beim Aufstöbern der gesuchten Tiere.“
Charles Foster – Der Geschmack von Laub und Erde – Wie ich versuchte als Tier zu leben.

Ziel

Wieder eins werden mit der Natur.

Mit den Fertigkeiten, welche in dieser Weiterbildung vermittelt werden, leiten wir den Prozess für ein intensiveres Natur- und Selbstverständnis ein. Im ersten Jahr lernen wir handfestes Werkzeug kennen, um uns in unserer Umwelt wieder einheimisch zu fühlen. Mit diesem Wissen geht es draussen nicht um das Überleben, sondern um das Ankommen und sich wieder einheimisch zu fühlen. Wir sehen unseren natürlichen Lebensraum, in dem wir Menschen artgerecht mit allem verbunden, ein eigenverantwortliches, freies und selbstbestimmtes Leben führen. In den einzelnen Modulen der Wildnispädagogik spielt die Naturverbindung eine wichtige und zentrale Rolle. Wir wollen uns wieder einer natürlichen und artgerechten Lebensweise annähern.

  • Die eigenen Grundbedürfnisse im Leben in der Wildnis zu erkennen und zu bedienen
  • Wild zerlegen und zubereiten mit primitiven Möglichkeiten
  • Orientierung mit natürlichen Hilfsmitteln in der Natur
  • Naturstudium zu den einheimischen Baumarten, Baumartenkunde
  • Zugang zur heimischen Pflanzenwelt und deren Verwendung im kulinarischen und heilenden Bereich, Kräuterkunde
  • Die einheimische Vogelwelt und ihre eigene Sprache
  • Erweitertes Aufmerksamkeit- und Bewusstseinstraining
  • Naturstudium zu den einheimischen Säugetieren und deren Anwesenheit in der Natur zu erkennen
  • Reviere von Vögel und Säugetieren erkennen
  • Grundwissen Spurenlesen, Gangarten
  • Anatomie Vögel und Säugetiere
  • Altersmerkmale Cerviden
  • Grundlagen zum ökologischen Verständnis
  • Leben in und mit einer Gemeinschaft
  • Bewusstsein für soziales Netzwerk
  • Die Kunst des Mentoring
  • Primitive Jagdarten
  • Pirschen
  • Grundlagen Fallen bauen und stellen mit primitive Mitteln
  • Fotojagd
  • Zeremonien und Brauchtümer
  • Danksagung
  • Rituale und alte Lieder
  • Altes indigenes Wissen wird vermittelt
  • Natürliche Kreisläufe
  • biochemische Prozesse und Abläufe
  • Mensch als Jäger und Sammler im Ökosystem

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